Die 10 EU-Gebote

Quelle: krematorium

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Künstler gegen Gesundheitsfaschismus

Die Seite nannydiktatur.info kämpft bereits seit Jahren mittels Satire gegen den Gesundheitsfaschismus in der Gesellschaft und hat uns freundlicherweise das Recht eingeräumt, einige Zeichnungen hier zu veröffentlichen. Heute:

Der nichtrauchende Chef


in „Vandalismus“

Quelle: Marsch, marsch in die Nannydiktatur

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Der Kampf gegen das totale Rauchverbot ist eröffnet!

GegendastotalerauchverbotDer Widerstand gegen die in Bayern gelungene Initiative für den echten Nichtraucher schutz für das totale Rachverbot wächst weiter. Nachdem die Vereine „VEWBK“, „BVGG“ und “NWR” den Widerstand gegen das totale Rauchverbot ange- kündigt haben, organisieren sich die toleranten Bayern-Bewohner auch im Netz:

Die Gruppe “Bündnis gegen das ABSOLUTE Rauchverbot” bei Facebook erreichte in letzten zwei Tagen einen Zuwachs von über 2000 Personen. Das Ziel der Initiative ist, laut dem Gruppengründer Daniel:

„etwas gegen dieses unsägliche Volksbegehren und deren Hetze mit unseren bescheidenden Mitteln machen“

Das Team von raucherdiskriminierung.eu begrüßt und unterstützt diese Entwicklung! Weitere Unterstützung wird gesucht…

Auch im Twitter kann man die Initiative finden: http://twitter.com/raucherschutz

Der Schelm berichtete über die gelungene gesundheitsfaschistische Verbotsinitiative für das totale Rauchverbot :

Die Stunde der Fanatiker

illu_volksbeg

Da schwärmen sie aus und gehen in ganz Bayern auf Menschenfang, die Krieger* gegen den Tabak. Eine bedeutungslose Partei namens ÖDP (Ökologisch-Demokratische Partei) rührte die Trommel, und die Grünen und die SPD waren sich nicht zu schade, sich als Vasallen anzudienen. Der Groll darüber, dass die Raucher noch immer nicht vollständig aus der Gastronomie verbannt sind, eint eben die unterschiedlichsten Geister, wie wir noch sehen werden.
Das Ganze nennt sich “Volksbegehren für Nichtraucherschutz”* und will bayernweit rund 950.000 Unterschriften zusammenbringen.
Doch wissen die Leute auf der Straße überhaupt, worauf und mit wem sie sich mit ihrem guten Namen einlassen?

Für knapp eine Million Unterschriften reichen die wahren Gesinnungsgenossen der Initiatoren beiweitem nicht aus. Es werden also massenhaft Unterzeichner gebraucht, die die Sache nicht so genau nehmen. Und die darf man nicht verschrecken.

Wundern Sie sich also nicht, wenn nicht einmal das Wort “Rauchverbot” fällt, während Sie von einem dieser “Rathauslotsen” zum Unterschriftentisch geleitet werden. Die sind instruiert*, dieses Wort tunlichst zu vermeiden und nur von “Nichtraucherschutz” zu sprechen.

Ehe wir die Sache weiter betrachten, sei darauf hingewiesen, dass das Netzwerk Rauchen als Herausgeber dieses Blättchens, das Sie in Händen halten, unabhängig von der Tabakindustrie ist und von dieser keinen Cent Spenden annimmt. Das ist insofern erwähnenswert, als die Rauchverbietler alles, was ihren Absichten zuwiderläuft, konsequent als “von der Tabakmafia gekauft” abzustempeln pflegen. Ein Totschlagargument, das jeden Widerspruch im Keim ersticken soll.

Stand der Dinge

Das revidierte sog. “Gesundheitsschutzgesetz” Bayerns* wurde im Juli 2009 mit 100 zu 73 Stimmen angenommen. Die Raucherclubs, als die sich diverse Kneipen und Wirtshäuser das Überleben gesichert hatten, wurden dabei verboten. “Getränkegeprägte” Kleinkneipen (unter 75 qm) aber dürfen nun entscheiden, ob sie sich als Nichtraucher- oder Raucherlokal deklarieren wollen. Als Letztere müssen sie am Eingang gekennzeichnet sein und dürfen Minderjährigen (also Personen unter 18) keinen Zutritt gewähren, auch nicht in Begleitung der Eltern. Größeren Lokalen ist die Einrichtung eines abgetrennten Raucherraums erlaubt. Auch hier ist der Zutritt von Minderjährigen verboten. In Bier- und Weinzelten wird das Rauchen geduldet.

Solche Zustände sind nun freilich ein Unding für den strammen Raucherfeind. Niemand zwingt ihn, eine Raucherkneipe zu betreten. Doch auch wenn er selbst da nicht rein will, soll dort auch der brave Handwerker die Zigarette zum Feierabendbierchen nicht genießen dürfen. Dieser gefährdet zwar keinen, der sich nicht freiwillig diesem fürchterlichen Inferno aussetzt, das vor wenigen Jahren noch das Normalste der Welt war. Aber darum geht’s auch gar nicht. Das Gerassel um die Gesundheit ist reine Augenwischerei. In Wirklichkeit geht es um Macht. Und wenn der Fundamentalist sich in den Kopf gesetzt hat, dass der Raucher sich nirgendwo mehr wohlfühlen, sich überall nur verjagt fühlen soll, dann gibt er keine Ruhe, bis dieses Ziel erreicht ist. Auch Rauchverbote im eigenen Auto und in der eigenen Wohnung werden von den Fanatikern längst gefordert.
Besonders auffällig ist dabei ihr Ruf nach harten Strafen bei Zuwiderhandlung. Die Lust am Bestrafen zieht sich wie ein roter Faden durch die Forderungen. Dass sie auch Formulare zur Denunziation* anbieten, ist wohl weitgehend bekannt.

Vom Glauben der Missionare

Um den Tabak zu verteufeln, musste festgestellt werden, dass er auch (oder erst recht!) andere krank macht und dahinrafft, nicht nur diejenigen, die ihn konsumieren. Schon der extreme Ex- und Antiraucher Hitler hatte solche Erkenntnisse in Auftrag gegeben. Allerdings war das Tausendjährige Reich dann von zu kurzer Dauer für das Ausschlachten der bestellten Ergebnisse. Immerhin: Der Begriff “Passivrauch” ließ sich aus jener Zeit herüberretten.*

weiter lesen …

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Lieber Herr S.,

Ich schicke jetzt einmal eine kleine Meldung.

eudssr_2Was mich so aufregt, ist einfach diese Entwicklung zur totalen Einmischung, beispielsweise der EU, in das Privatleben ihrer Bürger, siehe auch Glühbirnenverordnung: wie kommt man dazu, sein ästhetisches Umfeld von der Industrie und irgendwelchen wildgewordenen EU-Beamten verändern und sich vorschreiben zu lassen? Ganze Stadtbilder verändern sich, wenn aus erleuchteten Fenstern und Schaufenstern nur mehr Energiesparlampen-Licht dringt, mit völlig veränderten Farbanteilen… und die Hilflosigkeit des einzelnen gegenüber dieser Tendenz!

Dass wir auf dem Weg zu einem neuen Biedermaier sind (das war die pre-48er-Epoche in Carl_Spitzweg_036Österreich, vor der niedergeschlagenen bürgerlichen Revolution,mit ihrem Rückzug ins Privatleben und den Salon, um der allgegenwärtigen Bespitzelung und Bevormundung im öffentlichen Raum zu entgehen, scheinbar besinnlich & gemütlich, in Wahrheit eine Epoche der größten geistigen Enge): die Welt wird für mich als Raucher immer kleiner, ich kann als Raucher (auch Zigarrenraucher) keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr benutzen; Flugzeuge schon lange nicht mehr, aber jetzt auch die Bahn – und in viele Länder will ich einfach nicht mehr fahren, seitdem sie ihre Raucherschutzbestimmungen eingeführt haben. (So z.B. Italien, wo ich – 2005 ? – auf einer Weinreise im Friaul war, knapp nachdem die Rauchverbote in Italien eingeführt worden sind. Auf dem Zimmer/Balkon hätte ich Zigarre rauchen können, aber ich hätte damit nicht einmal an der Lobby vorbei dürfen, ohne dass das Hotel theoretisch dafür hohe Strafe hätte aufgebrummt bekommen können. )

WorldHealthOrganisationWHOAber die Antirauch-Fanatiker, die Geisteskranken, die ja am liebsten das Überfallskommando rufen würden, wenn irgendwo hinter einem Wohnzimmerfenster ein Feuerzeug angeht: da will sie einer VERGIFTEN! – die geben ja keine Ruhe, die wollen das Rauchen überhaupt verbieten, am Arbeitsplatz, im Freien, im Auto, schließlich auch zuhause.

Niemand sagt, dass Rauchen gesund ist und erstrebenswert. Aber was spricht denn dagegen, wenn Wirte selbst entscheiden können, ob sie ein Raucherlokal haben wollen oder ein Nichtraucherlokal? (Antwort: Da die Wirte von Nichtraucher-Lokalen ganz genau wissen, dass sie massiv Gäste verlieren würden, Nichtraucher sind nicht unbedingt die geselligeren Menschen, wollen sie’s den anderen auch verbieten, um keinen Nachteil daraus zu haben !) In Großbritannien, berichtet mir der W., wird täglich ein Pub geschlossen. (Oder waren’s 2? Muss ihn wieder fragen!)

Mir ist noch die Stimme der zuständigen EU-Kommissarin in einem ORF-Hörfunk-Interview im Ohr, die sagte, sie grimmEUverstehe die Österreicher nicht, wenn sie jetzt massiv Glühbirnen horteten. Aber auch die Österreicher würden schon draufkommen, wie vorteilhaft die neue Regelung ist. Dieses arrogante Dreckstück, was fällt der eigentlich ein? Was glaubt die denn, wer sie ist?

Und das alles von einer Organisation, die nichts dabei findet, hemmungslos Atomkraft zu forcieren und massive Geldmittel dafür zur Verfügung zu stellen ! Man vergleiche die Gefahren des Passivrauchens mit 1x Tschernobyl.

Und wenn die WHO als erste Organisation öffentlich erklärt hat, man müsse verstehen, wenn sie keine Raucher aufnehmen würden, schließlich sei ein beträchtlicher Teil ihrer Anstrengungen dem Kampf gegen die Gesundheitsgeißel Rauchen  gewidmet – das sei keine Diskriminierung… Was denn ?!!

HitlerWHODas ist ganz genau und präzise die Definition von Diskriminierung, das ist das Wesen davon! Dass man sagt, das Gesetz gilt für alle, nur nicht für… die Mafia z.B., die sei zu gefährlich, die Rauschgiftsüchtigen, die sind es nicht wert, die Juden, weil die wollen wir nicht (sind das überhaupt Menschen? Nein, ein Krebsgeschwür an unserm Volkskörper! eine Geißel der Menschheit!) – und am Ende gilt dann eben Führers Wort. Das ist eben das Gegenteil von Rechtsstaatlichkeit! Da wird vorbeireitet, was noch überhaupt nicht abzusehen ist!

Da werden Grundrechte geopfert, und man fühlt sich dermaßen hilflos, es ist unglaublich! Überhaupt kein Widerstand, keine kritische Stimme weit und breit, nichts! Aber vielleicht sollte man einmal mit irgendwelchen Künstler- und Intellektuellen-Aufrufen beginnen???

Ich mach jetzt einmal Schluss, erstens, weil mich das wirklich alles aufregt, zweitens muss ich auch wieder an die Arbeit.

Mit besten Grüßen

M.P.

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