Das Antiraucher-Volksbegehren für das totale Rauchverbot war erfolgreich. Nun organisieren sich die toleranten Bayern.
Geschrieben von Tobias R. in Bündnis 90/ die Grünen, Freiheitsbegrenzung, Politik, Raucherdiskriminierung, RechtDer Kampf gegen das totale Rauchverbot ist eröffnet!
Der Widerstand gegen die in Bayern gelungene Initiative für den echten Nichtraucher schutz für das totale Rachverbot wächst weiter. Nachdem die Vereine „VEWBK“, „BVGG“ und “NWR” den Widerstand gegen das totale Rauchverbot ange- kündigt haben, organisieren sich die toleranten Bayern-Bewohner auch im Netz:
Die Gruppe “Bündnis gegen das ABSOLUTE Rauchverbot” bei Facebook erreichte in letzten zwei Tagen einen Zuwachs von über 2000 Personen. Das Ziel der Initiative ist, laut dem Gruppengründer Daniel:
„etwas gegen dieses unsägliche Volksbegehren und deren Hetze mit unseren bescheidenden Mitteln machen“
Das Team von raucherdiskriminierung.eu begrüßt und unterstützt diese Entwicklung! Weitere Unterstützung wird gesucht…
Auch im Twitter kann man die Initiative finden: http://twitter.com/raucherschutz
Der Schelm berichtete über die gelungene gesundheitsfaschistische Verbotsinitiative für das totale Rauchverbot :
Die Stunde der Fanatiker

Da schwärmen sie aus und gehen in ganz Bayern auf Menschenfang, die Krieger* gegen den Tabak. Eine bedeutungslose Partei namens ÖDP (Ökologisch-Demokratische Partei) rührte die Trommel, und die Grünen und die SPD waren sich nicht zu schade, sich als Vasallen anzudienen. Der Groll darüber, dass die Raucher noch immer nicht vollständig aus der Gastronomie verbannt sind, eint eben die unterschiedlichsten Geister, wie wir noch sehen werden.
Das Ganze nennt sich “Volksbegehren für Nichtraucherschutz”* und will bayernweit rund 950.000 Unterschriften zusammenbringen.
Doch wissen die Leute auf der Straße überhaupt, worauf und mit wem sie sich mit ihrem guten Namen einlassen?
Für knapp eine Million Unterschriften reichen die wahren Gesinnungsgenossen der Initiatoren beiweitem nicht aus. Es werden also massenhaft Unterzeichner gebraucht, die die Sache nicht so genau nehmen. Und die darf man nicht verschrecken.
Wundern Sie sich also nicht, wenn nicht einmal das Wort “Rauchverbot” fällt, während Sie von einem dieser “Rathauslotsen” zum Unterschriftentisch geleitet werden. Die sind instruiert*, dieses Wort tunlichst zu vermeiden und nur von “Nichtraucherschutz” zu sprechen.
Ehe wir die Sache weiter betrachten, sei darauf hingewiesen, dass das Netzwerk Rauchen als Herausgeber dieses Blättchens, das Sie in Händen halten, unabhängig von der Tabakindustrie ist und von dieser keinen Cent Spenden annimmt. Das ist insofern erwähnenswert, als die Rauchverbietler alles, was ihren Absichten zuwiderläuft, konsequent als “von der Tabakmafia gekauft” abzustempeln pflegen. Ein Totschlagargument, das jeden Widerspruch im Keim ersticken soll.
Stand der Dinge
Das revidierte sog. “Gesundheitsschutzgesetz” Bayerns* wurde im Juli 2009 mit 100 zu 73 Stimmen angenommen. Die Raucherclubs, als die sich diverse Kneipen und Wirtshäuser das Überleben gesichert hatten, wurden dabei verboten. “Getränkegeprägte” Kleinkneipen (unter 75 qm) aber dürfen nun entscheiden, ob sie sich als Nichtraucher- oder Raucherlokal deklarieren wollen. Als Letztere müssen sie am Eingang gekennzeichnet sein und dürfen Minderjährigen (also Personen unter 18) keinen Zutritt gewähren, auch nicht in Begleitung der Eltern. Größeren Lokalen ist die Einrichtung eines abgetrennten Raucherraums erlaubt. Auch hier ist der Zutritt von Minderjährigen verboten. In Bier- und Weinzelten wird das Rauchen geduldet.
Solche Zustände sind nun freilich ein Unding für den strammen Raucherfeind. Niemand zwingt ihn, eine Raucherkneipe zu betreten. Doch auch wenn er selbst da nicht rein will, soll dort auch der brave Handwerker die Zigarette zum Feierabendbierchen nicht genießen dürfen. Dieser gefährdet zwar keinen, der sich nicht freiwillig diesem fürchterlichen Inferno aussetzt, das vor wenigen Jahren noch das Normalste der Welt war. Aber darum geht’s auch gar nicht. Das Gerassel um die Gesundheit ist reine Augenwischerei. In Wirklichkeit geht es um Macht. Und wenn der Fundamentalist sich in den Kopf gesetzt hat, dass der Raucher sich nirgendwo mehr wohlfühlen, sich überall nur verjagt fühlen soll, dann gibt er keine Ruhe, bis dieses Ziel erreicht ist. Auch Rauchverbote im eigenen Auto und in der eigenen Wohnung werden von den Fanatikern längst gefordert.
Besonders auffällig ist dabei ihr Ruf nach harten Strafen bei Zuwiderhandlung. Die Lust am Bestrafen zieht sich wie ein roter Faden durch die Forderungen. Dass sie auch Formulare zur Denunziation* anbieten, ist wohl weitgehend bekannt.
Vom Glauben der Missionare
Um den Tabak zu verteufeln, musste festgestellt werden, dass er auch (oder erst recht!) andere krank macht und dahinrafft, nicht nur diejenigen, die ihn konsumieren. Schon der extreme Ex- und Antiraucher Hitler hatte solche Erkenntnisse in Auftrag gegeben. Allerdings war das Tausendjährige Reich dann von zu kurzer Dauer für das Ausschlachten der bestellten Ergebnisse. Immerhin: Der Begriff “Passivrauch” ließ sich aus jener Zeit herüberretten.*
Schlagwörter:Bayern, das totale Rauchverbot, Fanatiker, Grüne, Hetze, Initiative, Kampf, Nichtraucher, Nichtraucherschutz, ÖDP, Raucher, SPD, Widerstand








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