Die Presse erwacht?

Endlich Mal erwachen die Journalisten von dem Traum “böse, böse Raucher und gute, gute Antirauchergesetze”.

Man müsste zwar zuerst die Klagen gegen das Rauchverbot vor dem Verfassungsgericht zulassen, um mindestens ein Teil der “unabhängige” Presse daran zu errinern, dass die neutral zu berichten hat.

Meine geehrten Damen und Herren von der Presse, was “neutral” bedeutete, wissen Sie einscheinend nicht! “Neutral” bedeutet nicht nur eine Seite darzustellen, sondern auch die andere.

Als die Antiraucher-Gesetze eingeführt wurden, standen die Vertreter der Presse eindeutig auf der Seite der Diskriminierungsbefürworter.

Als das Märchen über 3300 angeblichen Passivrauchertoten verbreitet wurde, bekam es vollständige Unterstützung seitens der Pressevertreter.

Als diese Zahl von Prof. Grieshaber angezweifelt wurde, schwiegen Sie!

Als die angeblichen Erfolge des Rauchverbotes in Irland proklamiert wurden, waren Sie dabei die breiten Schichten der Bevölkerung, die wenig Ahnung von Statistik haben, zu erklären, wie gut es wäre, wenn die Rauchverbote auch bei uns eingeführt wären.

Sie kamen nicht Mal auf die Idee die Ihnen vorgelegte Daten mindestens selbst zu überprüfen. Als die “Erfolge” des Rauchverbotes bekannt wurden, schwiegen Sie ruhig weiter und berichteten nicht darüber, dass die Bevölkerung desinformiert worden war. Wie wäre es damit zu erklären: “Wir haben die Informationen nicht überprüft, tut uns Leid.”?

Wie wäre es damit zu erklären, dass es mehr und nicht, wie es in der Presse hieß, weniger Menschen in Irland seit dem Einführen des Rauchverbotes rauchen?

Wie wäre es damit zu erklären, dass es mehr und nicht, wie es in der Presse hieß, weniger Jugendlichen in Irland seit dem Einführen des Rauchverbotes rauchen?

Wie wäre es damit zu erklären, dass das Rauchverbot erhebliche negative Folgen für Irlands Gastronomie hatte?

Wie wäre es damit der Bevölkerung mitzuteilen, dass mehr als 1000 Pubs in Irland “kaputtpassivgeraucht” sind?

Es kam nichts…

Als man die Rauchverbote in der Bahn einfuhr, hieß es “endlich frische Luft”, als ob jemand gezwungen wurde je einen Raucherabteil zu betreten und es hieß natürlich “Die Bahn sorgt für die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter” oder noch besser “Die Bahn reduziert eigene Reinigungskosten”. Es war Ihnen völlig egal, dass die starken Raucher keine Möglichkeit mehr hatten, mit der Bahn längere Strecken zu fahren. Es war Ihnen völlig egal, dass die angeblichen “Kostenreduzierung” durch Verzicht auf Teile der rauchenden Kundschaft wieder “ausreduziert” worden sind.

Es war Ihnen völlig egal, dass die Raucher nun entweder auf eigene Autos umsteigen müssen oder einfach Mal auf die längere Reisen in Deutschland verzichten müssen. Es war Ihnen auch egal, dass die Raucher im Berufsleben benachteiligt wurden. Ein starke Raucher z.B. in Hannover, kann heutzutage eine Arbeitsstelle in Hamburg nicht mehr annehmen, da er die Reise mit der Bahn einfach nicht aushält.

Sie haben auch das Einführen von Raucherzonen in der Bahn begrüßt, dass es nun nichts bringt haben Sie verschwiegen. Auch haben Sie verschwiegen, dass diese Zonen einfach eine Art der “Stigmatisierung” darstellt. Oder denken Sie wirklich, dass man hinter der gelben Linie sich gut fühlt? Der erzwungene Verzicht der Raucher auf die Reisen mit der Bahn und damit verbundene und auf die Nichtraucher übertragene Umsatzrückgänge haben Sie auch verschwiegen. Nur in meinem Umkreis verzichten seit dem Einführen des Rauchverbotes ca. 10 % meiner Bekannten auf einer Bahnreise.

Wie wäre es damit über diese Umständen zu berichten?

Es kam nichts…

Als das Rauchverbot auch in der Schulen eingeführt wurde, hießen alle das Verbot willkommen. “Endlich rauchfrei”, “Unsere Kinder brauchen rauchfreien Schulen”, “Die Schulen rauchfrei” usw. usf. waren die Nachrichten. Super! Ob die Rauchverbote was bringen , zeigt uns die Zukunft, falls die übrigens wie in Irland aussieht, dann sind Sie, meine Damen und Herren von der Presse mitschuld daran.

Wie wäre es nun zu sagen: “Es gibt erhebliche Schwierigkeiten mit der Umsetzung des Rauchverbotes, da die rauchende Schüler einfach die Schule zum Rauchen verlassen” oder “Die rauchende Abiturienten schnitten schlechter ab, da die 300 min. Abstinenz auszuhalten haben und keine Möglichkeit haben eine zu rauchen, da die die Schule ja nicht verlassen dürfen” ? Das letztere erfahre ich übrigens immer wieder von meinen rauchenden Nachhilfeschüler, die durch das Rauchverbot an den Schulen erhebliche Schwierigkeiten haben die 300 Minuten der Abiturprüfung ohne Zigarette sich zu konzentrieren. Oder wie wäre es diese Tatsache beim Wort zu nennen?

Das ist nämlich ein Ausselektieren der jugendlichen Raucher, ob man dadurch eine bessere Gesellschaft in der Zukunft haben wird, bezweifele ich stark. Oder wird dieses Problem nicht angesprochen, weil man damit einverstanden sei, dass die zukünftigen “höheren Schichten” der Gesellschaft unbedingt Nichtraucher sein sollten? Dass dieses Problem nicht angesprochen wurden, haben Sie sich zu verdanken, meine Damen und Herren von der Presse. Proteste? Hinweise?

Es kam nichts…

Ein aktuelles Beispiel, wie einseitig die Presse berichtet, konnte man am 11. Juli in ZDF sehen. Da war zu sehen, wie zwei Mitglieder der “Pro-Rauchfrei” sich über Raucherkneipen beschwerten! Meine Damen und Herren von ZDF, spinnen Sie? Oder ist der Einfluss der in Ihrem Fernsehrat sitzende Raucherdiskriminiererin Drogenbeauftragte der Bundesregierung Frau Bätzing so groß ?

Sie machen eine Reportage mit Vertreter der Organisation, in deren Forum folgende “Thesen” ersichtbar sind:

aber Eltern, die ihr eigenes Kind durch giftigen Rauch zum Tode gequellt haben, sind in meinen Augen in erster Linie TÄTER.

bei uns im haus unterstützt ein nichtrauchender eigentümer-beirat die raucherin, welche unter uns wohnt, nichts arbeitet, und uns den ganzen tag bei geöffnetem fenster und laufender heizung zuqualmt

Die Ignoranten von Lungenkarzinom, Kehlkopfkrebs und Raucherbeinen werden wohl auch noch kurz vor der Änderung ihres eigenen Aggregatzustandes den Einfluß des Rauchens mit abenteuerlichen Begründungen und in schlechtem Schreibstil leugnen.

Raucher gelten als ungesund, ekelhaft und unsympathisch, nicht zuletzt deshalb weil sie schlecht riechen und anderen die Atemluft vergiften.

Unterdeinander merken sie das nicht mehr, weil ihr Geruchssinn/Geschmack oft bis zu 50 % zerstört ist. Deshalb bagatellesieren sie ihren Gestank und sind über das Ekelempfinden von Normalatmern erstaunt. Das Geschmacksempfinden von Speisen und Getränken wird nur eingeschränkt wahrgenommen. Der Verbrauch an Geschmackverstärkern, Salz, Pfeffer usw. ist bei ihnen ungleich höher, als bei Nichtrauchern. Unverständlich ist deshalb, dass sich der DEHOGA für die Raucher, die im doppelten Sinn keinen Geschmack besitzen, so vehement einsetzen. Für einen guten Koch können sie nur eine Beleidigung sein und für kultivierte Menschen im Restaurant belästigende Gestankverursacher, die ihnen das geschmackvolle Essen verderben

Das Gute ist:
Bewerbungen lassen sich mit Nase sehr einfach in Raucher und Normal teilen. Die Raucher merken ja nicht, wie sehr ihre Unterlagen stinken – und sichtbar gelb sind sie nur bei denen, denen man ES auch schon auf dem Bewerbungs-Foto ansieht.

Genaueres ist hier nachzulesen

Ziemlich fragwürdige Position der ZDF…

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Eine Antwort zu “Die Presse und die Raucher…”
  1. Anonymous sagt:

    Die Presse und die Raucher. Die Presse erwacht?…

    Endlich Mal erwachen die Journalisten von dem Traum bse, bse Raucher und gute, gute Antirauchergesetze….

  2.  
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