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DKFZ-Lobby, Pharmalobby, Pharmaindustrie-Lobbysmus bei DKFZ

Die Pharma DKFZ-Lobby bei der Süddeutschen Zeitung. Teil II.

Wie ich schon in” SZ unterwirft sich der DKFZ-Lobby” schrieb, scheint die Süddeutsche Zeitung gar nicht so “unabhängig” zu sein, wie eine unabhängige Zeitung sein sollte.

Viel mehr scheint es mir, dass die Süddeutsche Zeitung eine Art “Anzeigeblatt” für den mit der Pharma-Industrie zusammen arbeitenden Deutschen Krebsforschungszentrum ist.

Mit Erstauen habe ich gestern den folgenden Beitrag von der SZ gelesen: “Pfilzer GmbH läßt grüßen“.

Kurz und knapp spricht Dr. Wiebel, der selbst als Vorstandsvorsitzender vom “Ärztliche Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit e.V.” (ÄARG) tätig ist , den rauchenden Verfassungsrichtern die Urteilsfähigkeit ab…

Interessanterweise findet man auf der Internetseite von ÄARG folgendes:

Der Ärztliche Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit e. V. (ÄARG) schreibt den von der Firma Pfizer GmbH (einer der größten Produzent von Antirauchen-Mitteln) gestifteten Forschungspreis “Rauchfrei Leben” aus.

Wer hätte das gedacht?!

Zu Dr. Wiebel kommen wir ein anderes Mal, wo uns die vollständige Recherche vorliegt, damit muss ich mich noch beschäftigen. Wer führt aber dieser Kommentar durch? Überraschenderweise: Frau Christina Berndt, die, laut dem Link von DFG:

seit März 2000 Redakteurin der Süddeutschen Zeitung im Wissenschafts-Ressort für die Bereiche Medizin, Chemie und Biologie. Und : 1998 Promotion am DKFZ in Heidelberg machte

Wer hätte das gedacht?!

Besonderes Interessant ist auch die Tatsache, dass Dr. Christina Berndt an verschiedenen Ausgaben der Zeitschriften des Deutschen Krebsforschungszentrums „Einblick” mitgearbeitet hat. Links dazu:

Pfizer GmbH informiert 01_2002, Pfizer GmbH informiert 03_2002, Pfizer GmbH informiert 01_2004

Wer hätte das gedacht?!

Lassen Sie es uns zusammenfassen:

Über die Antiraucherbewegung wissen wir von Prof. Dr. Siegel folgendes:

…ist eine religiöse Bewegung. Wenn man nicht alles glaubt, wenn
man nicht 100 Prozent des etablierten Dogmas der religiösen Bewegung glaubt, wird
man nicht als Teil dieser Bewegung betrachtet.

Auf Deutsch gesagt: eine religiöse Bewegung!

Also lässt die Süddeutsche-Zeitung eine Vertreterin der Antiraucherbewegung, die dazu noch beim von der Pharma-Industrie abhängigen DKFZ mitgearbeitet hat, ein Interview durchführen.

Der Gesprächspartner ist dabei ein Vertreter der Antiraucherbewegung, der dazu noch ein Vorstandsvorsitzender eines Vereins ist, dessen Forschungspreis von dem Antirauchen-Mitteln-Produzenten Pfilzer GmbH finanziert wird.

Und was wollen diese beiden völlig “unabhängige” und natürlich “objektiv urteilende” Personen uns mitteilen? Richtig: “Rauchergehirne können nicht frei urteilen”…

Lachnummer pur!

Ich glaube, die Süddeutsche-Zeitung könnte die Preise für solche Anzeigen erhöhen! Ich könnte der Süddeutsche-Zeitung sogar auf die Sprünge helfen:

Nennen Sie sich zuerst Mal in Süd-DKFZ-Zeitung bzw. Süd-Pharma-Zeitung um und schalten Sie doch eine Werbung, etwa wie:

“Mythen, Mythen, Mythen. Ihre Süd-DKFZ-Zeitung”

Damit wären Sie dem Ziel: “Gründliche und faire Recherche” etwas näher.

Ach ja und als ein rauchender Jude, oder in unsere Zeit eher jüdischer Raucher kann ich den auf diesen Artikel folgendem Kommentar eines Lesers namens QuirinusK nicht vorenthalten:

Es mag ja sein, daß mein Gehirn vom Rauchen bereits völlig zerstört ist; doch eines sehe ich gewiß ganz richtig: daß nicht nur Raucher dazu neigen, zuvörderst ihre Interessen zu vertreten. Wollte man es ihnen mit der Begründung verwehren, daß sie drogenabhängig seien, müßte man es auch anderen Gruppen verwehren; denn es gibt wohl keinen Menschen, der nicht von irgendeiner abhängig wäre, sei es eine substanzgebundene oder eine Ideologie wie die Gesundheitsreligion. Wer, wie Herr Wiebel, einer ihm verhaßten Gruppe (und dazu noch einer, der die meisten Kulturträger der letzten 400 Jahre angehörten) jede Urteilskraft abspricht, muß sich nach seiner fragen lassen – und nach seinem Demokratieverständnis.

Und noch eines. Wer sich, wie Herr Wiebel, auf die herrschende Wissenschaft beruft und ernstlich an deren Objektivität zu glauben scheint, der scheint völlig vergessen zu haben, daß es noch vor wenigen Jahrzehnten nicht nur unter Fanatikern als gesicherte wissenschaftliche Erkenntnis galt, daß Frauen dümmer seien als Männer, weiße Menschen allen anderen in jeder Hinsicht überlegen und Juden nichts als ein Bazillus im dt. Volkskörper.

Kurz: Herr Wiebel, rauchen Sie mal eine und lesen Sie dazu mal wieder ein richtig gutes Buch, z.B. die Gesamtausgabe der Tagebücher Victor Klemperers von 1933-1945.

Wie es sich heute herausstellte, haben sich die rauchende Verfassungsrichter nicht anderes entschieden, als die Mehrheit. Einer, der ganz klar den beiden rauchenden Verfassungsrichtern “Urteilsvermögen” abspricht, gehört eigentlich angezeigt, oder? Diese Frage werde ich als ein in diesem noch freiem Land lebender jüdischer Raucher mir persönlich noch überlegen müssen.

Und, wie immer, eine Frage am Ende:

Liebe Süddeutsche Zeitung, haben Sie überhaupt Mitarbeiter, die sich zu der Antiraucherreligion nicht bekennen?

Mfg.

Ihr Mikls

Update: Eine interessante Meinung dazu findet man übrigens auch bei die Zeit.

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