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Aus der Pseudowissenschaft für Politik. Pseudoforscher im Einsatz.

Die Antiraucherbewegung ist eine religiöse Bewegung. Wenn man nicht alles glaubt, wenn man nicht 100 Prozent des etablierten Dogmas der religiösen Bewegung glaubt, wird man nicht als Teil dieser Bewegung betrachtet.

Prof. Dr. Siegel

Auf Deutsch gesagt: eine fanatische religiöse Bewegung von Pseudowissenschaftler, politischen Trittbrettfahrer und ca. 6000 in Deutschland vorkommenden mili- tanten Antiraucher .

Das deutsche Krebsforschungs- zentrum stellte vor kurzem eine neue Publikation aus der Reihe „Aus der Pseudowissenschaft für Politik vor”.  Wie bei den DKFZ-„Forscher” übrig ist, versucht man mit allen möglichen Mitteln der Politik mitzuteilen, wie wichtig und effektiv die absolute Rauchverbote sind. Und, wie immer, überraschte mich das fehlende Urteilsvermögen der Möchtegern-Statistiker.

Diese neue „wissenschaftliche” Publikation heißt Gesetzlicher Nichtraucher- schutz wirkt: Eine Bewertung der bisherigen wissenschaftlichen Evidenz zur “Wirksamkeit” von Rauchverboten und ist hier zu lesen.

„Hintergrund”

Maßnahmen zum Nichtraucherschutz … motivieren Raucher zum Rauchstopp

In Wirklichkeit zwingen die Maßnahmen zum Nichtraucher-”schutz” die Raucher zur Benutzung von Nikotinersatzmitteln und erhöhen somit die Umsätze der WHO-Sponsoren Pfizer GmbH, GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG und Jonson  & Johnson  GmbH. Auf gar keinen Fall kann man jemanden „motivieren” durch das Zwingen. Die Vertreter des von der WHO unterstützten Gesundheitsfaschismus haben offensichtlich  eine andere Meinung hierzu.

Im Frühjahr 2008 überprüfte eine Arbeitsgruppe von 17 Wissenschaftlern aus neun Ländern ( beim internationalen Krebsforschungszentrum in Lyon (International Agency for Research on Cancer, IARC) die Wirksamkeit von Rauchverboten

Nichts für ungut, aber: der International Agency for Research on Cancer (IARC) ist eine Unterorganisation der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Der WHO-Feldzug gegen die Raucher wird zum größten Teil von Entwöhnungsmittelproduzenten finanziert. Interessant, welche „Ergebnisse” uns die 17 von der Pharmaindustrie finanziell abhängigen „Wissenschaftler” präsentieren werden?!

Exposition mit Tabakrauch (Passivrauchen)

Entgegen vieler Befürchtungen erhöhen Rauchverbote für den öffentlichen Raum nicht die Exposition mit Tabakrauch im privaten Raum.

Interessant, woher nehmen die DKFZ-Forscher solche Behauptungen? Offensichtlich brauchen die „Super”-Wissenschaftler von dem DKFZ keinerlei Studien dafür. Willkommen im Mittelalter: “Glaube ist alles”, nicht wahr?

Feststellung der „Experten”-gruppe: Es gibt ausreichend Belege* dafür, dass gesetzliche Rauchverbote die Passivrauchexposition senken.

Interessant, wie viel hat solche nicht bewiesene und schwachsinnige Behauptung dem WHO-Sponsor Pfizer GmbH gekostet?

Rauchfreie Arbeitsplätze und Anteil der Raucher

Es gibt starke Belege** dafür, dass rauchfreie Arbeitsplätze die Raucherquote bei Erwachsenen senken.

Damit meinen unsere „Experten” wohl die Steigerung der Raucherquote in Irland und Australien durch das Einführen des Rauchverbotes am Arbeitsplatz.

Offensichtlich leiden einige im Bereich des Passivrauchens forschenden Personen nicht  nur unter den fehlenden Statistikkenntnissen, sondern haben auch Schwierigkeiten zwischen den Begriffen „senkende Raucherquote” und „steigende Raucherquote” zu unterscheiden.

Rauchverbote am Arbeitsplatz und in der Öffentlichkeit und Tabakkonsum Jugendlicher

Feststellung der „Experten” – gruppe: Starke Belege legen nahe, dass Rauchverbote am Arbeitsplatz und in der Öffentlichkeit den Tabakkonsum Jugendlicher senken.

Damit meinen die „Experten” wahrscheinlich die Senkung Steigerung der Raucherquoten unter Jugendlichen in Irland von 18,7 auf 21,5 Prozent.

Wirtschaftliche Auswirkungen auf die Gastronomie

Feststellung der Expertengruppe: Es gibt ausreichend Belege dafür, dass Rauchverbote die Konjunktur der speise- und getränkegeprägten Gastronomie nicht verschlechtern.

Damit meinen die „Gastronomie-Experten” wohl folgende der Allgemeinheit bekannten Folgen des Rauchverbotes:

Großbritanien: 1400 Lokale gehen Pleite (Quelle: BBC)

Irland: Jeder 7. Pub in Irland ist aufgrund des Rauchverbotes Pleite gegangen (Quellen: The Times; Office of the Revenue Commissioners)

Schottland: Umsatzverluste bei Getränken in Pubs: 39% (Quelle: The Scottish Licensed Trade Association)

Norwegen: Rückgang der Bierabsätze um 6 % (Quelle: National Institute for Alcohol and Drug Research)

Bundesstaat New-York: Verlust von ca. 2000 Arbeitsplätzen (Quelle: Ridgewood Economic Associates)

Kanada: Umsatzverluste in Bars und Pubs: 20% (Quelle: Economic Consulting Evans, Carroll & Ass. )

Allerdings muss man dabei auch berücksichtigen, dass man ja von den DKFZ-”Gastronomie-Experten” schon etwas über „steigende” Umsätze in den deutschen Gastronomie-Betrieben hörte. Gut, dass das Statistikamt sich damit besser auskennt.

Gesundheitliche Auswirkungen: Herz-Kreislauferkrankungen

Wissenschaftliche Studien legen nahe, dass innerhalb des ersten Jahres nach der Einführung von Gesetzen für rauchfreie Arbeitsplätze eine Abnahme der Krankenhauseinlieferungen wegen akuter koronarer Ereignisse (wie u.a. Herzinfarkte) um 10 bis 20 Prozent erfolgt.

Die „Experten” beweisen weiter ihr gemindertes Urteilsvermögen, denn: die Herzinfarktrate sinkt seit Jahrzenten um 10 % jährlich, ob man die letzte Senkung um 10% als „eine Senkung wegen des Rauchverbotes” bezeichnen kann und darf, bezweifele ich sehr stark oder, deutlicher ausgedrückt: es ist eine unbegründete Lüge, dass ein Rauchverbot je für die Senkung der Infarktrate sorgte.

Die von den Pseudoforschern angegebene „Abnahme” um „bis 20 %” existiert leider nur in ihren Köpfen.

Einigen medizinischen Forschern ist anzuraten, sich mindestens die Grundlagen der Statistik anzueignen.

Gesundheitliche Auswirkungen: Lungenkrebs

Feststellung der Expertengruppe: Angesichts des langen Zeitabstands zwischen einer Passivrauchexposition und einer Entwicklung von Lungenkrebs, gibt es bislang keine Daten zur Entwicklung der Lungenkrebszahlen infolge der Einführung gesetzlicher Rauchverbote.

Interessant, in der größten Studie, die das Vorkommen von Lungenkrebs bei Nie-Rauchern untersuchte, nachzulesen hier, wurde folgendes festgestellt:

Bei Nie-Rauchern gibt es keine Veränderungen im Bezug auf die Lungenkrebsraten seit dem Jahr 1930. Interessant, wo sind denn die nach der Meinung der DKFZ-„Experten” reihenweise am Lungenkrebs sterbende Passivraucher geblieben?!

Empfehlung der „Experten”- Gruppe

Aufgrund der vorliegenden wissenschaftlichen Studien empfiehlt die Expertengruppe, dass die Regierungen gesetzliche Regelungen zum Nichtraucherschutz einführen sollten, die Artikel 8 (Schutz vor Passivrauchen) des Rahmenübereinkommens der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Eindämmung des Tabakgebrauchs (Framework Convention on Tobacco Control, FCTC) entsprechen.

Aufgrund der vorliegenden wissenschaftlichen Studien würde ich eher empfehlen die Experten auf gar keinen Fall in der medizinischen Forschung weiter zu beschäftigen. Denn: solange die sich mit von einigen Organisationen und Parteien gewünschten aber nie existierenden Passivrauchen-Toten beschäftigen, gibt es keine realen Toten. Sollten sie sich mit wirklich wichtigen klinischen Studien beschäftigen, würde deren Unwissen und ständige Statistik-Fehler leider zu realen Toten führen.

Allerdings:

Ich finde leider die Personen, die behaupten, dass an Passivrauchen jemand gestorben ist, immer wieder auch bei ernst zu nehmenden klinischen bzw. medizinischen Studien wieder.

Das heißt Personen, die:

- tatsächlich an die Beweisbarkeit des RR-Wertes unter 2,0 glauben,

- sich eher an einer Studie mit 100 Teilnehmern als mit 25000 Teilnehmern beziehen,

- nicht im Stande den Zusammenhang: „je größer ist die Stichprobe, desto kleiner ist das RR” zu verstehen sind,

- offensichtlich keine Ahnung von Statistik haben.

Irgendwie wundert es mich nicht, dass die medizinische Forschung in den letzten 5 Jahren so rückständig und innovativlos geworden ist.

Es sei denn, ich irre mich und die Erklärung liegt nicht in der Unwissenheit der „Experten”, sondern in der äußerst breiten Verbreitung der „Healthism” bzw. des Gesundheitsfaschismus unter den medizinischen Forschern, Mitarbeiter der WHO und Mitgliedern einiger Parteien in Deutschland.

Mikls

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Rauchverbot. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt

Die “unabhängige” Presse

Wie „unabhängig” die deutsche Presse über den Kampf der Gesellschaft gegen die Raucher berichtet, kann man an folgenden Beispielen erkennen:

- DKFZ-Lobby bei der Süddeutsche-Zeitung

- ZDF: Mit Zensur sieht man besser

- DKFZ-Lobby bei der Süddeutsche-Zeitung Teil II

- Passivrauchen. Gefälschte Statistiken. Die Presse schweigt

Komischerweise vergisst die „unabhängige” Presse die Tatsache, dass die WHO von den Produzenten der Antirauchen-Medikamenten gesponsert werden.

Eine Erklärung dazu wäre vielleicht der Fakt, dass WHO-TFI für die Pressearbeit in Jahren 2000-2008 „nur” 6.775.637 US-Dollar ausgibt (6,775 Mio. US-Dollar). Wie viel Geld davon einige Vertreter der deutschen Presse bekamen, bleibt wohl ein Geheimnis ;)

Zur Erinnerung: der Kampf der WHO gegen das Rauchen (mit der dazugehörigen Forschung) wird zu 70% von den Antirauchen-Medikamenten-Hersteller finanziert.

Neues Faltblatt

Um die „vergessenen” Fakten kümmert sich nun der „Schelm”

Unter dem Titel „Neues von Schelm” werden in den nächsten Monaten laufend neue Faltblätter mit brisanten Informationen veröffentlicht: Zu den Hintergründen, Begleiterscheinungen und Folgen des Rauchverbots in der Gastronomie und der zunehmenden Hetze gegen die Raucher, von der die Verbotsgesetzgebung begleitet wurde. Ziel des Projektes ist es, Sie das wissen zu lassen, was Ihre Zeitung und das Fernsehen Ihnen verschweigen.

Fakten über „Neues von Schelm”

Homepage: www.neues-vom-schelm.de

Mitarbeiter: 12

Finanzierung: keine Sponsorengelder von WHO, DKFZ, Pfizer GmbH, GlaxoSmithKline, Novartis, Johnson & Johnson.

Ausgabe: 35.000 Exemplare

Leseprobe aus der 2. Ausgabe

Quelle: http://neues-vom-schelm.de/_3301.html

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News

Durch die Passivrauchenphobie-Pandemie erreichte der Aktienkurs von WHO-Sponsor Pfizer Inc. den Wert von 12,62 Euro.

Zwei Raucher haben heute erfolgreich mit dem Rauchen aufgehört. Die Toten rauchen nicht. Danke an das Antirauchen-Mittel Champix®!

Der Gesundheits-Taliban hat wieder zugeschlagen. Diesmal geht es nicht nur um das Rauchen, sondern auch um den Alkohol.

Die “unabhängige” Süddeutsche Zeitung hat heute ausnahmsweise keine Ex-Mitarbeiter von dem Deutschen Krebsforschungszentrum beauftragt sich mit der Thema Rauchen auseinanderzusetzen.

Einem erkrankten Raucher wurde weitere Behandlung im Krankenhaus verweigert. Der Kranke wurde nach Hause geschickt. Sein Platz an der Intensivstation nimmt zur Zeit der vom Sohn des Kranken krankenhausreif geschlagener Arzt, der die Ausweisung des Patienten angeordnet hat. Siehe hierzu das von Frau Bätzing (SPD) unterstützter Projekt “rauchERfreie Krankenhäuser”.

Warnungen

Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie heute am Passivrauchen sterben, falls Sie jünger als 75 Jahren als sind, beträgt ca. 0,000000035.

Vorausgesetzt, man glaubt an die von vielen Wissenschaftlern kritisierten Studie Report vom DKFZ und an die Beweisbarkeit dieser Zahl.

Obwohl, wenn Pfizer Inc. mir das Geld auszahlt, das sie an WHO ausgezahlt haben, dann werde ich auch eine Möglichkeit erfinden diese “große” Zahl zu beweisen.

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DKFZ-Lobby, Pharmalobby, Pharmaindustrie-Lobbysmus bei DKFZ

Die Pharma DKFZ-Lobby bei der Süddeutschen Zeitung. Teil II.

Wie ich schon in” SZ unterwirft sich der DKFZ-Lobby” schrieb, scheint die Süddeutsche Zeitung gar nicht so “unabhängig” zu sein, wie eine unabhängige Zeitung sein sollte.

Viel mehr scheint es mir, dass die Süddeutsche Zeitung eine Art “Anzeigeblatt” für den mit der Pharma-Industrie zusammen arbeitenden Deutschen Krebsforschungszentrum ist.

Mit Erstauen habe ich gestern den folgenden Beitrag von der SZ gelesen: “Pfilzer GmbH läßt grüßen“.

Kurz und knapp spricht Dr. Wiebel, der selbst als Vorstandsvorsitzender vom “Ärztliche Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit e.V.” (ÄARG) tätig ist , den rauchenden Verfassungsrichtern die Urteilsfähigkeit ab…

Interessanterweise findet man auf der Internetseite von ÄARG folgendes:

Der Ärztliche Arbeitskreis Rauchen und Gesundheit e. V. (ÄARG) schreibt den von der Firma Pfizer GmbH (einer der größten Produzent von Antirauchen-Mitteln) gestifteten Forschungspreis “Rauchfrei Leben” aus.

Wer hätte das gedacht?!

Zu Dr. Wiebel kommen wir ein anderes Mal, wo uns die vollständige Recherche vorliegt, damit muss ich mich noch beschäftigen. Wer führt aber dieser Kommentar durch? Überraschenderweise: Frau Christina Berndt, die, laut dem Link von DFG:

seit März 2000 Redakteurin der Süddeutschen Zeitung im Wissenschafts-Ressort für die Bereiche Medizin, Chemie und Biologie. Und : 1998 Promotion am DKFZ in Heidelberg machte

Wer hätte das gedacht?!

Besonderes Interessant ist auch die Tatsache, dass Dr. Christina Berndt an verschiedenen Ausgaben der Zeitschriften des Deutschen Krebsforschungszentrums „Einblick” mitgearbeitet hat. Links dazu:

Pfizer GmbH informiert 01_2002, Pfizer GmbH informiert 03_2002, Pfizer GmbH informiert 01_2004

Wer hätte das gedacht?!

Lassen Sie es uns zusammenfassen:

Über die Antiraucherbewegung wissen wir von Prof. Dr. Siegel folgendes:

…ist eine religiöse Bewegung. Wenn man nicht alles glaubt, wenn
man nicht 100 Prozent des etablierten Dogmas der religiösen Bewegung glaubt, wird
man nicht als Teil dieser Bewegung betrachtet.

Auf Deutsch gesagt: eine religiöse Bewegung!

Also lässt die Süddeutsche-Zeitung eine Vertreterin der Antiraucherbewegung, die dazu noch beim von der Pharma-Industrie abhängigen DKFZ mitgearbeitet hat, ein Interview durchführen.

Der Gesprächspartner ist dabei ein Vertreter der Antiraucherbewegung, der dazu noch ein Vorstandsvorsitzender eines Vereins ist, dessen Forschungspreis von dem Antirauchen-Mitteln-Produzenten Pfilzer GmbH finanziert wird.

Und was wollen diese beiden völlig “unabhängige” und natürlich “objektiv urteilende” Personen uns mitteilen? Richtig: “Rauchergehirne können nicht frei urteilen”…

Lachnummer pur!

Ich glaube, die Süddeutsche-Zeitung könnte die Preise für solche Anzeigen erhöhen! Ich könnte der Süddeutsche-Zeitung sogar auf die Sprünge helfen:

Nennen Sie sich zuerst Mal in Süd-DKFZ-Zeitung bzw. Süd-Pharma-Zeitung um und schalten Sie doch eine Werbung, etwa wie:

“Mythen, Mythen, Mythen. Ihre Süd-DKFZ-Zeitung”

Damit wären Sie dem Ziel: “Gründliche und faire Recherche” etwas näher.

Ach ja und als ein rauchender Jude, oder in unsere Zeit eher jüdischer Raucher kann ich den auf diesen Artikel folgendem Kommentar eines Lesers namens QuirinusK nicht vorenthalten:

Es mag ja sein, daß mein Gehirn vom Rauchen bereits völlig zerstört ist; doch eines sehe ich gewiß ganz richtig: daß nicht nur Raucher dazu neigen, zuvörderst ihre Interessen zu vertreten. Wollte man es ihnen mit der Begründung verwehren, daß sie drogenabhängig seien, müßte man es auch anderen Gruppen verwehren; denn es gibt wohl keinen Menschen, der nicht von irgendeiner abhängig wäre, sei es eine substanzgebundene oder eine Ideologie wie die Gesundheitsreligion. Wer, wie Herr Wiebel, einer ihm verhaßten Gruppe (und dazu noch einer, der die meisten Kulturträger der letzten 400 Jahre angehörten) jede Urteilskraft abspricht, muß sich nach seiner fragen lassen – und nach seinem Demokratieverständnis.

Und noch eines. Wer sich, wie Herr Wiebel, auf die herrschende Wissenschaft beruft und ernstlich an deren Objektivität zu glauben scheint, der scheint völlig vergessen zu haben, daß es noch vor wenigen Jahrzehnten nicht nur unter Fanatikern als gesicherte wissenschaftliche Erkenntnis galt, daß Frauen dümmer seien als Männer, weiße Menschen allen anderen in jeder Hinsicht überlegen und Juden nichts als ein Bazillus im dt. Volkskörper.

Kurz: Herr Wiebel, rauchen Sie mal eine und lesen Sie dazu mal wieder ein richtig gutes Buch, z.B. die Gesamtausgabe der Tagebücher Victor Klemperers von 1933-1945.

Wie es sich heute herausstellte, haben sich die rauchende Verfassungsrichter nicht anderes entschieden, als die Mehrheit. Einer, der ganz klar den beiden rauchenden Verfassungsrichtern “Urteilsvermögen” abspricht, gehört eigentlich angezeigt, oder? Diese Frage werde ich als ein in diesem noch freiem Land lebender jüdischer Raucher mir persönlich noch überlegen müssen.

Und, wie immer, eine Frage am Ende:

Liebe Süddeutsche Zeitung, haben Sie überhaupt Mitarbeiter, die sich zu der Antiraucherreligion nicht bekennen?

Mfg.

Ihr Mikls

Update: Eine interessante Meinung dazu findet man übrigens auch bei die Zeit.

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Schwangerschaft/Stillzeit

Schwangerschaft

Tierexperimentelle Studien ergaben keine Hinweise auf eine teratogene Wirkung.

In Tierstudien wurden Entwicklungsstörungen bei Föten beobachtet (siehe «Präklinische Daten»).

Die Sicherheit von Vareniclin während der Schwangerschaft wurde beim Menschen nicht in kontrollierten Studien nachgewiesen. Champix sollte während der Schwangerschaft deshalb nicht angewendet werden, es sei denn es ist klar notwendig.

Frauen im gebärfähigen Alter

Wenn eine Arzneimitteltherapie begonnen wurde, sollte die Behandlung zeitlich so festgelegt werden, dass sie zum Zeitpunkt der Konzeption abgeschlossen ist.

Stillzeit

Tierstudien weisen darauf hin, dass Vareniclin in die Muttermilch ausgeschieden wird. Es ist nicht bekannt, ob Vareniclin beim Menschen in die Muttermilch übergeht. Es sollte deshalb entweder abgestillt oder die Behandlung abgebrochen werden, dies unter Berücksichtigung der Wichtigkeit des Arzneimittels für die Mutter.

Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von Maschinen

Champix kann einen geringen oder mässigen Einfluss auf die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen haben. Champix kann Schwindelgefühle und Schläfrigkeit verursachen und deshalb die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigen. Den Patienten wird empfohlen, nicht zu fahren, komplexe Maschinen zu bedienen bzw. andere potenziell gefährlichen Tätigkeiten auszuüben bis fest steht, ob dieses Arzneimittel die Durchführung dieser Tätigkeiten beeinträchtigt.

Unerwünschte Wirkungen

Raucherentwöhnung mit oder ohne Behandlung ist mit verschiedenen Symptomen verbunden. Bei Patienten, die versuchten mit Rauchen aufzuhören, wurde zum Beispiel über Dysphorie oder Niedergeschlagenheit, Schlaflosigkeit, Reizbarkeit, Frustration oder Wut, Angst, Konzentrationsschwierigkeiten, Ruhelosigkeit, verminderte Herzfrequenz, gesteigerten Appetit oder Gewichtszunahme berichtet. Es wurde weder im Studiendesign noch in der Analyse der Champix-Studien versucht zu unterscheiden, ob die unerwünschten Wirkungen mit der Studienmedikation oder möglicherweise mit dem Nikotinentzug verbunden waren.

Die klinischen Studien umfassen ca. 4’000 Patienten, welche während bis zu 1 Jahr mit Champix behandelt wurden (durchschnittliche Exposition 84 Tage). Allfällige unerwünschte Wirkungen traten gewöhnlich innerhalb der ersten Woche der Behandlung auf. Der Schweregrad war im allgemeinen gering bis mässig und es gab bezüglich der Häufigkeit von unerwünschten Wirkungen keine Unterschiede nach Altersgruppe, Herkunft oder Geschlecht.

Die Abbruchrate aufgrund von Nebenwirkungen betrug 11,4% für Vareniclin im Vergleich zu 9,7% unter Plazebo. In dieser Gruppe wurden bei den mit Vareniclin behandelten Patienten für die häufigsten Nebenwirkungen folgende Abbruchraten verzeichnet: Übelkeit (2,7% vs. 0,6% unter Plazebo), Kopfschmerzen (0,6% vs. 1,0% unter Plazebo), Schlaflosigkeit (1,3% vs. 1,2% unter Plazebo) sowie abnorme Träume (0,2% vs. 0,2% unter Plazebo).

Die nachfolgend aufgelisteten unerwünschten Wirkungen, welche häufiger als unter Placebo auftraten, sind nach Klasse und Häufigkeit geordnet (sehr häufig [?1/10], häufig [?1/100, <1/10], gelegentlich [?1/1000, <1/100]). Die unerwünschten Wirkungen können auch mit der Grunderkrankung und/oder einer Komedikation verbunden sein.

Infektionen

Gelegentlich: Bronchitis, Nasopharyngitis, Sinusitis, Pilzinfektion, virale Infektion.

Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen

Häufig: Gesteigerter Appetit.

Gelegentlich: Anorexie, verminderter Appetit, Polydipsie.

Psychiatrische Störungen

Sehr häufig: Abnormale Träume (12,4% vs. 4,5% für Placebo), Schlaflosigkeit (13,8% vs. 10,6% für Placebo).

Gelegentlich: Panikreaktionen, Bradyphrenie, Denkstörung, Stimmungsschwankungen.

Nervensystem

Sehr häufig: Kopfschmerzen (10,1% vs. 8,4% für Placebo).

Häufig: Schwindel, Geschmacksstörung, Schläfrigkeit.

Gelegentlich: Tremor, Koordinationsstörungen, Dysarthrie, Hypertonus, Ruhelosigkeit, Dysphorie, Hypaesthesie, Hypogeusie, Lethargie, verstärkte Libido, verminderte Libido.

Augen

Gelegentlich: Skotom, Verfärbung der Sklera, Augenschmerzen, Mydriasis, Photophobie, Kurzsichtigkeit, verstärkter Tränenfluss.

Ohr und Innenohr

Gelegentlich: Tinnitus.

Herz

Gelegentlich: Vorhofflimmern, Palpitationen, erhöhter Blutdruck, ST-Senkung im EKG, Abflachung der T-Welle, Erhöhung der Herzfrequenz.

Atmungsorgane

Gelegentlich: Dyspnoe, Husten, Heiserkeit, pharyngolaryngeale Schmerzen, Reizung im Hals, Kongestion im Respirationstrakt, Verstopfung der Nebenhöhlen, retronasaler Schleimfluss, Rhinorrhoe, Schnarchen.

Gastrointestinale Störungen

Sehr häufig: Nausea (28,6% vs. 8,8% für Placebo).

Häufig: Erbrechen, Verstopfung, Diarrhoe, abdominales Spannungsgefühl, Dyspepsie, Magenbeschwerden, Blähungen, Mundtrockenheit.

Gelegentlich: Hämatemesis, Blutstuhl, Gastritis, gastroösophagealer Reflux, abdominale Schmerzen, Veränderungen der Stuhlgewohnheiten, abnormale Faeces, Aufstossen, Stomatitis aphthosa, Zahnfleischschmerzen, belegte Zunge.

Haut

Gelegentlich: generalisierter Ausschlag, Erythema, Juckreiz, Akne, übermässige Transpiration, nächtliches Schwitzen.

Muskelskelettsystem

Gelegentlich: Gelenksteifigkeit, Muskelkrämpfe, Brustwandschmerzen, Rippenknorpelentzündung.

Nieren und Harnwege

Gelegentlich: Glykosurie, Nykturie, Polyurie.

Reproduktionssystem und Brust

Gelegentlich: Menorrhagie, sexuelle Dysfunktion, vaginaler Ausfluss.

Allgemeine Störungen

Häufig: Müdigkeit.

Gelegentlich: Brustkorbbeschwerden, Brustkorbschmerzen, Fieber, Kältegefühl, Asthenie, Störung des zirkadianen Schlafrhythmus, Malaise, Zyste, Gewichtszunahme.

Untersuchungen

Gelegentlich: abnormaler Leberfunktionstest, erniedrigte Thrombozytenzahl, abnormes Sperma, Erhöhung des C-reaktiven Proteins, erniedrigtes Blutkalzium.

Post-Marketing-Erfahrungen

Rauchen ist einer der Hauptrisikofaktoren für kardiovaskuläre Erkrankungen. Im Rahmen der Post-Marketing-Überwachung wurden Fälle von Myokardinfarkt berichtet bei Patienten, die Vareniclin einnahmen. Die meisten dieser Patienten hatten zusätzliche vorbestehende kardiovaskuläre Erkrankungen und/oder andere Risikofaktoren; ein kausaler Zusammenhang mit Vareniclin konnte nicht etabliert werden.

Es gab Berichte über depressive Stimmungslage, Agitation, Verhaltensveränderungen, Suizidgedanken und Suizid bei Patienten, welche versuchten mit dem Rauchen aufzuhören und Champix einnahmen. Raucherentwöhnung mit oder ohne Behandlung ist verbunden mit Nikotinentzugssymptomen und der Verschlechterung von psychiatrischen Grunderkrankungen. In diesen Berichten litten nicht alle Patienten an einer bekannten vorbestehenden psychiatrischen Erkrankung und nicht alle hatten mit dem Rauchen aufgehört. Die Rolle von Champix in diesen Berichten ist unbekannt siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).

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gesundheit.blogger.de schreibt auf seinem Blog:

Die FDA hat bislang keine Angaben darüber gemacht, wie groß die Zahl der Beschwerden über Champix-Nebenwirkungen ist. Es gibt allerdings einen Anhaltspunkt: 5157 Beschwerden über Champix/Chantix einschließlich 55 Berichten über vollendete Suizide und 199 Fällen von “selbstmörderischen Gedanken” hat die FDA Ende November der Redaktion der in Dallas beheimateten lokalen Fernsehnachrichtensendung “News 8″ übergeben. Diese hatte im September unter Berufung auf den Freedom of Information Act deren Herausgabe verlangt. Alle von der FDA herausgegebenen Beschwerden waren nach Angaben des Senders innerhalb einer einzigen Woche eingereicht worden, nachdem News 8 erstmals über die mögliche Rolle von Champix® beim Tod des Musikers Carter Albrecht berichtet hatte. Die 5157 Meldungen stammen demnach also noch aus dem September 2007. Die gesamte Zahl an entsprechenden Beschwerden und auch an Berichten über Suizide dürfte – verstärkt durch die zunehmende Medienpräsenz des Themas – mittlerweile um ein Vielfaches höher sein.

Die FDA weist ausdrücklich darauf hin, dass die beschriebenen Nebenwirkungen in einigen Fällen bereits auftraten, bevor das Rauchen beendet wurde, der Entzug in diesen Fällen also als Erklärung ausgeschlossen werden kann.

Quelle: gesundheit.blogger.de

Es lohnt sich, den Artikel auf gesundheit.blogger.de vollständig zu lesen.

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