Deutsche Krebsgesellschaft e. V. versucht politischen Druck auf Verfassungsrichter auszuüben.

In folgender Nachricht: “Mehrheit der Deutschen befürwortet Rauchverbote”
versucht die Deutsche Krebsgesellschaft e.V. politischer Druck auf die Verfassungsrichter auszuüben:
Eingeführte Regelungen für Gaststätten und Kneipen sollen einer Umfrage zufolge nicht rückgängig gemacht werden… wird das Bundesverfassungsgericht seine Entscheidung bezüglich mehrerer Klagen bekanntgeben… Nur rund ein Drittel der Befragten sprach sich dafür aus, das eingeführte Rauchverbot in Gaststätten wieder zu lockern…
Hoffentlich wird die Politik dieses Landes bzw. der EU nicht auf Umfragen basieren. Sonst sollte ich laut folgender Umfrage:
Mehrheit der Deutschen sind fremdenfeindlich
das Land schnellstmöglich verlassen und laut der Umfrage:
Mehrheit der Europäer sind israelfeindlich
auch die EU.
Die Liste der möglichen Schädigungen durch Tabakrauch ist lang. Herzkreislauferkrankungen und Krebserkrankungen verschiedener Organe, z.B. der Lunge, der Mundhöhle, der Speiseröhre und der Harnblase, stehen an erster Stelle. Allein in Deutschland sterben jeden Tag mehr als 350 Menschen an den Folgen des Rauchen.
Vor allem Respekt gegenüber der deutschen Krebsgesellschaft: Was hat das mit dem Rauchverbot zu tun?
Oder heißt es etwa:
Im Jahr 2007 wurden auf Deutschlands Straßen 4 949 Personen getötet und 431.419 verletzt. ( Quelle: Statistikamt ) Dabei geht es hier nur um Verkehrstote, nicht um diejenigen Personen, die wegen durch Autoabgasen entstandenen Krankheiten sterben.
Lassen Sie uns das Auto fahren verbieten? Im Prinzip können die Menschen heute mit öffentlichen Verkehrsmitteln alles erreichen?! Da muss der Gesetzgeber bestimmt noch nacharbeiten!
Was Deutsche Krebsgesellschaft übers Rauchen uns mitteilen will, erfährt man hier:
Um ihre Umsätze auch nur zu halten, muss die Zigarettenindustrie ständig neue Raucher gewinnen, denn Zigaretten töten ihre Verwender auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch – in Deutschland jedes Jahr über 100.000 Menschen…
Nichts gegen Desinformation, wir bleiben aber offiziell( Quelle: Statistikamt) :
starben im Jahr 2005 in Deutschland 42.217 Personen (30.347 Männer und 11.870 Frauen) an Erkrankungen, die in Zusammenhang mit dem Konsum von Tabakprodukten gebracht werden können.
“100.000 gestorbenen” und “42.217…. die in Zusammenhang mit dem Konsum gebracht werden können” sind für mich zwei ganz verschiedene Aussagen.
Es wäre sicherlich auch vorteilhaft, wenn man mir erklären könnte, warum, obwohl Anzahl der Raucher seit 1960 rückgängig ist, die Anzahl der an Lungenkrebs Gestorbenen immer noch wächst. Kommt natürlich die Frage auf:
Was genau ist für die Entstehung von Lungenkrebs verantwortlich?
Und warum wird die Bevölkerung immer noch mit Erklärungen gefüttert, dass das Rauchen ein Risikofaktor ist?
Das wissen wir schon seit längerem, was ist aber die Ursache ? Rauchen? Das glaube ich kaum, sonst hätte man schon seit längerem die “Rückkurve” bei den Lungenkrebs-gestorbenen gehabt…
Weiterhin erfahren wir von der Krebsgesellschaft:
Über Tabaksteuer und Leistungen der Kranken- und Rentenversicherung hat das Rauchen außerdem Folgen für die Wirtschaft.
Offensichtlich hat die Krebsgesellschaft “vergessen” das Wort “positive Folgen” einzuführen, die ich schon in Volkswirtschaftliche Kosten des Rauchens beschrieben habe. Man kann ja so vergesslich werden, wenn man eigene Ziele verfolgt und eigene Sponsoren, die Antirauchen-Medikamenten produzieren, unterstützen will, oder verstehe ich etwas falsch?
Schalten Sie doch mindestens die Werbung für einen von dem GlaxoSmithKline (Produzent von Antirauchenmittel NiQuitin® Clear ) produzierten Medikamenten auf der Seite, wo Sie über das Rauchen schreiben, aus!
Update: Seit heute ist die von mir kritisierte Werbung an der Stelle nicht mehr zu finden.
Mfg. Mikls
Schlagwörter:deutsche krebsgesellschaft e.V., GlaxosmithKline, Lungenkrebs, NiQuitin, politischer druck, Rauchen, Rauchverbot, Verfassungsrichter, Werbeeinnahmen